Teilnehmende kommen als zunächst unbekannte Menschen zusammen und treten für eine begrenzte Zeit in einen gemeinsamen Gruppenprozess ein. In einem klar gehaltenen Rahmen entwickelt sich Schritt für Schritt ein lebendiger Prozess, in dem sich die Gruppe selbst organisiert und typische Phasen des Miteinanders durchläuft.
Die Prozessbegleiter sorgen für eine strukturierte und sichere Rahmung. Sie begleiten den Verlauf mit zurückhaltenden Interventionen, geben Impulse und unterstützen dort, wo es dem Prozess dienlich ist. Entscheidend bleibt jedoch die Dynamik der Gruppe selbst – das, was zwischen den Teilnehmenden entsteht und sich entfaltet.
Im Verlauf kann sich eine wachsende Atmosphäre von Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt bilden. Menschen beginnen, sich authentischer zu zeigen, einander unmittelbarer zu begegnen und eigene innere Muster bewusster wahrzunehmen. Ziel ist es, als Gruppe in eine vertiefte Form von Verbindung zu gelangen und eine erlebbare Qualität von Gemeinschaft entstehen zu lassen.
Es geht in diesen Workshops nicht darum eine Gemeinschaft zu gründen, auch wenn das für einige Teilnehmer nach dem Workshop durchaus der Fall werden kann.
DAS WICHTIGSTE ZIEL des Workshops ist das ERLEBEN und die ERFAHRUNG von Gemeinschaft.